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Meer

Am MeerDie smaragdenen Wellen brandeten heran und zerschlugen an grauen Granitfelsen. Die Gischt spritzte hoch und lud die Luft mit Jod auf. HH–Hmm. Nasenflügel, Lungenflügel weiteten sich, bereit abzuheben.

Nachtigallen schmettern in Berlin

Jan Smacka, OT 1990  Mischtechnik auf Papier 24 x 33

Was sie benötigen ist dichtes Unterholz, also unordentliche Parkanlagen oder Grünstreifen. Die werden auch in Berlin seltener. Eines ist noch über: Ackerstraße Ecke Invalidenstraße. Der Nachtigallengesang soll Schmerzen lindern, doch in der Nachbarschaft werden schon Klagen laut wegen der Lautstärke – nicht des Verkehrs.

Mitten in der Stadt fühlt es sich wie Urwald an, das heilt.

Fluchtpartner gesucht!

Der 50. Jahrestag des schändlichen Mauerbaus wurde auch genutzt, um den Fluchtpartner von einst wiederzufinden. Hoffentlich gelang das. Die Mauergedenkstätte ist nun erweitert worden und der ehemalige Todesstreifen zwischen Acker- und Brunnenstraße ist wieder frei zugänglich. Am besten gefällt mir ein kleines Areal, kurz vor der Brunennstraße, auf dem weiter wild die Kräuter sprießen. Ich vermute mal, daß hier ungeklärte Grundstücksfragen diese Vielfalt verursachten.  "Fluchtpartner gesucht!" vollständig lesen

Später Mauerspecht

MauergedenkstätteGerne nutzen Anouk & ich den frühen Vormittag für einige Bewegungseinheiten auf der Wiese der Mauergedenkstätte Bernauer Straße. Der ehemalige Todesstreifen entlang der Bernauer war viele Jahre sehr raw verblieben und gab so der Natur Gelegenheit, sich pioniermäßig zu entwickeln. Das war meines Erachtens der geeignete Rahmen, sich der schändlichen Teilung zu gegenwärtigen. Eine Art grünes Teilungsband, daß jedes Jahr ein wenig mehr zuwucherte, jedes Jahr mit anderen Pflanzen. Ein Fest für Botaniker.

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