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Fluchtpartner gesucht!

Der 50. Jahrestag des schändlichen Mauerbaus wurde auch genutzt, um den Fluchtpartner von einst wiederzufinden. Hoffentlich gelang das. Die Mauergedenkstätte ist nun erweitert worden und der ehemalige Todesstreifen zwischen Acker- und Brunnenstraße ist wieder frei zugänglich. Am besten gefällt mir ein kleines Areal, kurz vor der Brunennstraße, auf dem weiter wild die Kräuter sprießen. Ich vermute mal, daß hier ungeklärte Grundstücksfragen diese Vielfalt verursachten.  "Fluchtpartner gesucht!" vollständig lesen

Später Mauerspecht

MauergedenkstätteGerne nutzen Anouk & ich den frühen Vormittag für einige Bewegungseinheiten auf der Wiese der Mauergedenkstätte Bernauer Straße. Der ehemalige Todesstreifen entlang der Bernauer war viele Jahre sehr raw verblieben und gab so der Natur Gelegenheit, sich pioniermäßig zu entwickeln. Das war meines Erachtens der geeignete Rahmen, sich der schändlichen Teilung zu gegenwärtigen. Eine Art grünes Teilungsband, daß jedes Jahr ein wenig mehr zuwucherte, jedes Jahr mit anderen Pflanzen. Ein Fest für Botaniker.

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Gelb gemauert

„Ich seh das ganz leidenschaftslos...”, sagte die Frau Ingenieur, beim Vermessen und Setzen der Zaunlinie. Und: „Schade, wieder ein Stück Fläche weniger für die Hunde.” (Komisch, nicht für die Menschen?) Nun, der Senat baute hier eine neue Mauer um ein Stück Brachland, das er gerade eben wieder zurückgekauft hatte, damit es nicht ›verbaut‹ werde.

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